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Der Papagei – ein gesprächiger Gefährte im Haus

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Creative Commons License photo credit: vince42
Es gibt über 850 verschiedene Papageienarten, dazu zählen die in Deutschland am häufigsten gehaltenen Wellensittiche und Graupapageien. Die Pflege von diesen Vögeln erfordert Aufmerksamkeit und nur die richtige Pflege bringt Ihren Liebling zum Sprechen. Papageien, wie auch die meisten anderen Vögel, zählen zu den vegetarischen Tieren und ernähren sich demnach hauptsächlich von Blüten, Knospen, Samen, Früchten und ähnlichen pflanzlichen Nahrungsmitteln. Nur wenige Arten greifen auf Insekten als zusätzliche Nahrung zurück. Zum Futter sollten in regelmäßigen Abständen Vitamin- und Mineralstoffpräparate, wahlweise auch ungezuckerte Fruchtsäfte, wie beispielsweise Möhrensaft, gegeben werden. Grundsätzlich sollten Papageien nur als Paar oder in Gruppen gehalten werden, da sie in ihrer natürlichen Umgebung auch in Gruppen leben. Isolierte Papageien tragen durch ihre Isolation häufig psychische Schäden davon. Beim Kauf des Flugkäfigs sollte auf die Größe geachtet werden. Der Gesetzgeber schreibt seit 1995 Minimalgrößen für die Käfige (in Abhängigkeit zu der Körpergröße des Vogels) vor.

Papageien brauchen genug Platz zum Fliegen und wenn sie diesen im Käfig nicht haben, dann müssen sie täglich die Möglichkeit erhalten, in einem größeren Raum Bewegungsfreiheit zu genießen. Selbstverständlich müssen Papageien auch Trinkmöglichkeiten geboten werden. Baden ist für Papageien eine wichtige tägliche Maßnahme, sodass man ihnen eine Bade-Möglichkeit bieten muss. Zur Befriedigung des Spieltriebs sollten den Papageien Schaukeln, Seile oder Ketten im Käfig angebracht werden. Auch Äste oder Tannenzapfen beschäftigen ihren Vogel ausreichend.

Wenn Sie alle oben genannten Tipps einhalten, dann können Ihre Vögel sehr alt werden. Teilweise sollen privat gehaltene Papageien ein Alter von 100 Jahren erreicht haben, auch wenn das Ausnahmen sind. Ein realistisches Alter für einen Papageien sind immerhin noch 50 Jahre. Wenn Sie Ihren Papageien zum Sprechen bringen wollen, dann sollte dieser komplett von seinen Eltern entwöhnt sein. Ein privat gehaltener Papagei ist dies meistens. Am besten verknüpfen das, was Sie dem Papageien beibringen wollen, mit einem Ritual. Wenn beispielsweise jemand den Raum betritt, dann sagen Sie “Guten Tag”. Wenn Sie dieses Ritual oft genug wiederholen, dann wird auch Ihr Papagei darauf reagieren und Ihnen nachsprechen. Wichtig: Ein Papagei lernt nur etwas, wenn er Spaß daran hat. Deswegen ist die Verknüpfung mit einem Ritual sinnvoll.

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One Response to “Der Papagei – ein gesprächiger Gefährte im Haus”

  1. [...] Agaporniden sind wie die meisten Papageienarten sehr laute Vögel. Sie sind sehr verspielt und können sogar als Paar gehalten sehr anhänglich [...]

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