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Die rote Regenbogenboa

Unter den verschiedenen Unterarten der Art Epicrates cenchria stellt die Rote Regenbogenboa, Epicrates cenchria cenchria, den wohl farbenprächtigsten Vertreter dar. Dementsprechend hoch ist auch das Interesse der Schlangenfreunde an einer erfolgreichen Haltung dieser ungemein schönen Schlange.

Wie alle Boas gehört auch die Rote Regenbogenboa zu den Riesenschlangen, obgleich sie keine riesigen Ausmaße erreicht. Die Tiere können zwar über zwei Meter an Länge erreichen, bleiben meistens jedoch im Bereich von 1,20 – 1,80 Metern. Insbesondere Weibchen neigen dazu, etwas größer als die Männchen zu werden.

Die Haltung der Roten Regenbogenboa erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit als bei ihrer braunen Schwester, Epicrates cenchria maurus. Von daher ist Aufzucht und Haltung eher dem erfahrenen Halter zu empfehlen, während sich Neulinge bei den Regenbogenboas besser die braune Variante halten. Speziell die Jungtiere von Epicratres cenchria cenchria brauchen eine enorm hohe Luftfeuchtigkeit und neigen dazu, unter nicht idealen Bedingungen auch mal das Futter zu verweigern. Auch als erwachsene Exemplare benötigen sie eine Luftfeuchtigkeit, die im oberen und obersten Bereich anzusiedeln ist. Folglich sollten 70% nicht unterschritten werden. Besser mehr. Bereiche bis zu 90% machen die Schlange glücklich.

Die Rote Regenbogenboa lebt zwar etwas weiter südlich als ihre braune Verwandte, nämlich in Brasilien, Venezuela und Guyana, wird aber mit dem gleichen Temperaturspektrum zufrieden gestellt. Temperaturen zwischen 25-32°C sollten vorherrschen.

Von ihrem Wesen her ist die rote Variante mit der braunen identisch. So erwartet den Halter auch hier eine Schlange, die nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen ist. Ihr gedrosseltes Temperament und ihre schnelle Gewöhnung an Handhabung machen die Tiere zu dankbaren Pfleglingen.

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