
photo credit: Shandi-leeDer Syrische Goldhamster gehört zur Gattung der Mittelhamster, die der Unterfamilie der Hamster angehört. Diese Säugetiere sind nachtaktiv, verbringen den Tag meist schlafend in ihrem Bau und sind Einzelgänger.
Heimat und Verbreitung des Syrischen Goldhamsters
Ursprünglich entstammt der Syrische Goldhamster den Steppen in Kleinasien, sowie im Kaukasus und dem Donautiefland. Erst 1839 bewies der britische Zoologe George Waterhouse die Existenz dieses kleinen Säugetiers. Er entdeckte auf seiner Syrien-Reise ein Hamsterskelett und schickte dieses zusammen mit einem Fell des Syrischen Goldhamsters an ein Museum in London.
Wenige Jahre später brachte ein britischer Konsul, der nach Syrien entsandt worden war, diese Tiere lebend mit nach England. Leider zeugten sie keine Nachkommen. Erst im Jahr 1930 brachte der israelische Professor Aharoni den Syrischen Goldhamster mit nach England und in die USA und konnte dafür sorgen, dass der kleine Säuger in diesen Ländern heimisch wurde. Andere Forscher taten es ihm in den folgenden Jahren gleich, sie schickten den Hamster an zahlreiche englisch und amerikanische Forschungseinrichtungen und Zoos.
Vor allem durch die Verbreitung in Zoos wurde der Syrische Goldhamster schnell so populär, dass er schon 1945 privat als Haustier gezüchtet wurde. Zudem entstand im gleichen Jahr der erste Hamsterclub der Welt.
Der Syrische Goldhamster im Überblick
Die Bezeichnung Goldhamster, die sich im deutschen Sprachraum etabliert hat, ist nicht ganz richtig, denn die richtigen Goldhamster haben, wie der Name sagt, ein golden schimmerndes Fell. Sie stellen nur eine kleine Untergruppe in der Gruppe des Syrischen Goldhamsters dar. Den Syrischen Goldhamster existiert in vielen verschiedenen Fellfarben, wie zum Beispiel weiß, braun, schwarz, aber auch gescheckt oder sogar dreifarbig. Die Bauchseite ist weiß mit einem schmalen dunklen Brustband.
Der Hamster ist etwa 12 bis 16 cm lang, hat einen 1,5 cm langen Schwanz und wiegt zwischen 80 und 150 g.
Der kleine Säuger ernährt sich von Trockenfutter (Zoohandel) bzw. Körnern (in freier Natur), trockenen Kräutern, kleinen Insekten, Nüssen, Trockengemüse und ab und an von Früchten.






