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Cornish Rex – die Katze mit dem Maulwurfsfell

Cornish Rex Aja
Creative Commons License photo credit: PJLewis
Die Anfänge dieser besonderen Katzenrasse lassen sich gesichert auf Juli 1950 datieren, als im englischen Cornwall in einem Wurf normaler Hauskatzen ein Kater mit gelocktem Fell geboren wurde. Kallibunker, wie er von seiner Besitzerin genannt wurde, gilt als der Stammvater der Cornish Rex, die ihren Namen nach seiner Geburtsregion und in Anlehnung an Rex-Kaninchen mit besonders kurzem, maulwurfsartigem Fell erhalten haben. Bereits 1967 wurde die Rasse in ihrem Ursprungsland England endgültig anerkannt.

Das Maulwurfsfell
Das Besondere an den Cornish Rex ist ihr Fell. Im Gegensatz zu anderen Katzenrassen besitzen sie fast ausschließlich das aus den Wollhaaren bestehende Unterfell. Hinzu kommt, dass ihre Haare dünner als die anderer Katzen sind und damit außergewöhnlich weich. Daher wird auch der Vergleich mit dem Maulwurfsfell gezogen. Nicht nur das Fell, auch die Schnurrhaare und Wimpern sind meist gewellt. Selbst wenn sie vom Äußeren her damit der Devon Rex – die allerdings über mehr Leithaare verfügt – entsprechen, beruht die Ähnlichkeit auf unterschiedlichen Gendefekten. Genetische Übereinstimmung besteht hingegen zur German Rex.

Die Erscheinung
Von der Erscheinung her ähneln die Cornish Rex den Orientalen. Sie sind hochbeinig, schlank und der Kopf keilförmig mit großen Ohren, die ihnen ein fledermausähnliches Aussehen geben. Da ihre Hinterbeine etwas länger sind als die Vorderbeine, fallen sie durch ihre ungewöhnliche Körperhaltung auf.

Das Wesen
Ebenfalls wie die Orientalen haben die Cornish Rex ein lebhaftes, aber freundliches Wesen. Sie gelten als sehr intelligent und neugierig. Für ihr Wohlbefinden ist Gesellschaft wichtig, so dass ausreichend Zeit für sie vorhanden sein sollte oder sie leben direkt mit einem Artgenossen zusammen. Da sie Wärme lieben und auch brauchen, eignen sie sich gut für die Wohnungshaltung, was sie nicht davon abhält, ein Sonnenbad draußen auf dem Balkon oder im Garten zu genießen. Zum Freigänger auch in der kühleren Jahreszeit eignen sie sich auf keinen Fall.

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