
photo credit: Lee CannonDer Chow Chow ist ein Hund, der ursprünglich aus Asien stammt. Er gehört zu den Spitztypen. Charakteristisch für diese Rasse ist das üppige, sehr dichte Fell. Mit seiner weichen Unterwolle gleicht der Chow Chow ein wenig einem Bären. Sein Markenzeichen ist die blaue Zunge und der stelzende Gang. Was so knuddelig in den Farben schwarz, blau, rot, rehfarben oder creme daherkommt, hat es ziemlich faustdick hinter den kleinen, spitzen Stehohren. Diese sehr urwüchsige Rasse benötigt eine absolut konsequente Erziehung, die nur mit einer gehörigen Portion Einfühlungsvermögen zum Erfolg führt. Hier ist echte Hundeerfahrung gefragt.
Das soll nicht heißen, dass der Chow Chow kein Anfängerhund ist. Seine Haltung erfordert aber die Bereitschaft, sich unbedingt mit dieser Rasse auseinanderzusetzen, und zwar in Theorie und Praxis. Sehr eigenwillig und freiheitsliebend ist dieser Urtyp. Letzteres erklärt sich schon alleine durch seinen Jagdtrieb. Akzeptiert er allerdings erst einmal seinen Menschen, so ist er ihm treu ergeben. Der Chow Chow ist wachsam und gehört keineswegs zu den Kläffern. Fremden begegnet er distanziert. Mit einer maximalen Schulterhöhe von 56 cm und einem Gewicht von circa 35 kg gehört der Chow Chow bereits zu den größeren Hunderassen. Wer mit der Anschaffung eines Chow Chows liebäugelt, sollte genug Freizeit erübrigen können, um der Bewegungsfreude dieser Rasse gerecht zu werden, und für seine Erziehung viel Geduld aufzuwenden.
Der Chow Chow ist eher ein “Einmannhund“. Da er sich sehr auf eine bestimmte Person fixiert und darüber hinaus zur Dominanz neigt, eignet er sich eher für den Einpersonenhaushalt, als dass er ein perfekter Familienhund ist.
Bereits im Welpenalter sollte ein Chow Chow-Besitzer seinem Hund beibringen, eine kurze Zeit alleine zu bleiben. Das Alleinebleiben stellt gerade für diese Rasse ohnehin ein großes Problem dar, da ein Chow Chow eine sehr enge Bindung zu seinem Halter aufbaut. Das gilt letztendlich zwar für alle Hunde, doch bei dem Asiaten ist diese Charaktereigenschaft extrem ausgeprägt. Chow Chows sind bestens für eine Rudelhaltung geeignet. Gerne leben sie mit einem oder mehreren Vertretern ihrer Rasse zusammen. Ein Chow Chow der ausschließlich ein Leben mit Artgenossen kennt, wird allerdings als Einzelhund Stress erleiden, und unter Umständen mit Verhaltensstörungen reagieren.






