Keilfleckenbarben, lat. Rasbora heteromorpha, sind eine bei den Aquarianern sehr beliebte Fischart. Nicht nur weil sie sehr schön, sondern auch weil sie recht anspruchslos sind und auch bei mäßiger Pflege gedeihen.
Allgemeines
Die ursprüngliche Heimat der Keilfleckenbarben sind die tropischen Flüsse und Seen Indonesiens und Sumatras. In Freiheit erreichen die Fische eine Gesamtgröße von bis zu 4,5 cm. Trotz aller Versuche der Züchtung werden sie in Gefangenschaft nicht so groß. Im Schnitt sind sie 3 cm lang, in Ausnahmefällen bis zu 3,5 cm. Männchen und Weibchen sind bei dieser Art sehr leicht zu unterscheiden, da die Keilflecken der Männchen schärfer kontrastiert sind.
Die kleinen Fische brauchen unbedingt Gesellschaft. Sie vertragen sich problemlos mit fast allen Arten von Aquariumfischen. Allerdings mögen sie es doch lieber unter sich zu sein. Wer sich Keilbarben halten möchte, der sollte am besten kleine Gruppen halten. Bis zu zehn Tiere bilden einen gemütlichen Verein.
Als Nahrung eignet sich am besten Lebendfutter, wie Mückenlarven oder Zyklops, auch Wasserflöhe fressen sie gerne. Zwar wird Kunstfutter auch nur selten von ihnen abgelehnt, doch ist echte Kost bevorzugt. Die Wassertemperatur sollte am besten zwischen 22 bis 27 Grad Celsius liegen. Der PH-Wert bei etwa 6,6 bis 7,5. Für die Pflege ist das vollkommen ausreichend.
Zucht
Wer die Keilfleckenbarben züchten möchte, der sollte einige Dinge beachten, denn sie unterscheiden sich in ihrem Fortpflanzungsverhalten ein wenig von ihren Artgenossen. Temperatur und PH-Wert sind hier sehr wichtig. Das Wasser darf nie längere Zeit unter 22 Grad sein, sonst stellen die Weibchen die Vermehrung ein.
Ebenso muss der PH-Wert verringert werden. Zur Zucht sollte er etwas höher 6 sein, aber niedriger als 6,6. Becken mit 6 bis 10 Litern reichen als Zuchtbecken für die Jungen aus. Es ist aber besser, ein Lachrost unterzulegen, da nicht immer alle Eier an den Pflanzen haften bleiben. Auch die Jungen sollten unbedingt mit Lebendnahrung angefüttert werden.






