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der Skalar – ein Blickfang im Aquarium


Creative Commons License photo credit: Daniel Kruczynski
Er ist eine Zierde für jedes Aquarium: der Skalar. Farbenprächtig durchzieht er als schwimmende Schönheit die heimischen, zoologischen, vereinsinternen oder musealen Wasserbecken. Dass seine Haltung zudem keine übermäßigen Anforderungen an den Besitzer stellt und das Tier in Gefangenschaft über zehn Jahre alt werden kann, verstärkt seine Attraktivität.

Der Skalar ist ein Buntbarsch aus dem südamerikanischen Regenwald, in erster Linie aus dem Gebiet des Amazonas und seiner – hauptsächlich südlichen – Nebenflüsse sowie des Oriniko. Als Segelflosser zeichnen ihn wunderschöne lange Brust- und Afterflossen aus, die zusammen mit der starken Wölbung von Rücken und Bauch annähernd ein Dreieck erscheinen lassen.

Die Herkunft der farbenprächtigen Tiere ist in Sachen Wildfang nicht unproblematisch – wie übrigens bei allen Tierarten, die über Gebühr für menschliche Zwecke aus ihrem natürlichen Lebensraum gerissen werden. Allein die Tatsache, dass sie in der Natur mehrere Zentimenter höher werden als ihre Artgenossen aus der Gefangenschaft, macht sie zu einer begehrten Sammlerware.

Der Segelflosser ist leicht erkennbar an seinen fünf senkrechten schwarzen Streifen, beginnend unter dem vorderen Auge über den Ansatz der Rücken bis zur Schwanzflosse. Die Fische schimmern von leuchtenden Blau- über silbrige und gelbe bis zu lila Farbtönen. Zahlreiche Zucht- sowie eine Reihe an Wildarten sind bekannt, u.a. der Halbschwarze Skalar, der Gold- und der Marmor- oder der schöne Schleierskalar. Alle Formen laichen offen und pflegen sowohl die Eier als auch anschließend die Jungtiere mit Hingabe. Die Jungen bleiben im Schwarm zusammen, die Alttiere zeichnen sich durch große Partnertreue aus.

Der Skalar ist in Bezug auf das Wasser recht anpassungsfähig, trotzdem zieht er weiches und klares Wasser vor. Regelmäßige Wartung des Aquariums sollte, wie für alle anderen Wassertiere auch, selbstverständlich sein. Für ein einziges Skalarpaar sollte es mindestens ein 200-Liter-Aquarium mit mittleren Temperaturen sein, dazu ausreichende Versteckmöglichkeiten in Form von Pflanzen bzw. Hölzern und größtenteils Lebendfutter.

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