You are here: Home > Allgemein > Die letzte Ruhe des geliebten Tieres

Die letzte Ruhe des geliebten Tieres

Wenn ein Haustier stirbt, dann ist das ein großer Verlust für die ganze Familie, schließlich war es zu Lebzeiten ein vollwertiges Familienmitglied. Es hat Trost gespendet, wenn das Herrchen oder Frauchen traurig war, es hat mit seiner tollpatschigen Art für den ein oder anderen Lacher gesorgt und war über viele Jahre hinweg ein treuer Begleiter. Wenn es dann stirbt, wird nicht nur ein großes Loch in die Familie gerissen, man möchte der geliebten Katze oder dem geliebten Hund auch einen würdevollen Abschied bereiten. Tierfriedhöfe bieten dabei den entsprechenden Rahmen für eine geschmackvolle Bestattung.

Viele Menschen trauern um ihre verstorbenen Tiere wie um einen Menschen – aber schließlich ist auch ein geliebtes Wesen von ihnen gegangen, mit dem sie viel erlebt haben. Auf Tierfriedhöfen besteht sogar die Möglichkeit, Kindergrabsteine aufzustellen, die  der Größe eines Tiergrabes entsprechen. An einem solchen Ort haben die Familien, die um ihre Katze oder ihren Hund trauern, die Möglichkeit, Zuflucht zu finden und ihren Schmerz zu verarbeiten. Mit Steinfiguren und Blumen kann das Grab über Jahre hinweg gepflegt werden. Besonders beliebt sind dabei kleine Engel oder Herzen aus Stein, die auf dem Grab aufgestellt oder niedergelegt werden können. Allerdings verfügt nicht jede Gemeinde über einen solchen Friedhof speziell für Tiere, wo sich der nächste Friedhof befindet, kann bei der örtlichen Gemeindeverwaltung erfragt werden.

Bestattung im eigenen Garten
Befindet sich kein Friedhof in der Nähe des eigenen Heims, dann kann das Tier auch im eigenen Garten bestattet werden. Allerdings müssen hier verschiedene Auflagen erfüllt werden. So muss das Tier zum Beispiel in eine Decke gewickelt werden und mindestens 50 cm unter der Erde begraben werden. Das Grab muss sich mindestens einen Meter von öffentlichen Wegen entfernt befinden und darf sich nicht in einem Wasserschutzgebiet befinden. Zudem darf es nur im eigenen Garten bestattet werden, wenn es nicht an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben ist.

  • Digg
  • Del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Twitter
  • RSS

2 Responses to “Die letzte Ruhe des geliebten Tieres”

  1. Ina sagt:

    Meine Miezi bekommt später auch mal ein grab im garten aber mit grabstein.

  2. Hannelore sagt:

    Hi,

    schöner Artikel.

    Wichtig vielleicht noch, dass sich der Tierhalter bevor er im eigenen Garten bestattet, zuerst mit seiner zuständigen Veterinärbehörde in Verbindung setzt und sich die Erlaubnis dort für die Bestattung einholt. Ohne diese könnte es teuer werden, wenn ein evtl. Nachbar einem nicht gut gesonnen ist und er dies mitbekommt.

    Solange kein Kläger auch kein Richter :-)

Leave a Reply